Programm und Vorträge

Lösungen - von der Theorie zur Praxis
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Offizielles Programm des Webkongress Erlangen 2010 (in Nürnberg)

Programm am 7. Oktober 2010 (Tag 1)

Der erste Kongresstag beginnt offiziell um 10 Uhr. Der letzte Vortrag endet gegen 17.45 Uhr. Einlaß und Registrierung ist ab 9 Uhr möglich.
Die Mittagspause findet zwischen 12.45 Uhr und 14.00 Uhr statt. Alle Teilnehmer des Kongresses erhalten Essen und Getränke gestellt.

Im Anschluß an die Vorträge findet ab 20 Uhr eine Abendveranstaltung statt.

Programm am 8. Oktober 2010 (Tag 2)

Der zweite Kongresstag beginnt ab 9 Uhr. Die letzten Vorträge enden gegen 15.00 Uhr.

Die Mittagspause findet zwischen 11.45 Uhr und 13.15 Uhr statt. Alle Teilnehmer des Kongresses erhalten Essen und Getränke gestellt.

Vortragsüberblick

BaNu - Barrieren finden, Nutzbarkeit sichern. Das neue Angebot des Bundesverwaltungsamtes

Janne Dorothea Obert, Bundesverwaltungsamt, Bundesstelle für Informationstechnik

07.10.2010, 14.00 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Das Bundesverwaltungsamt hat eine Webanwendung für die Prüfung von E-Government Angeboten entwickelt. Darin sind über 20 Standards, Verordnungen und Richtlinien zu Barrierefreiheit und Nutzungsfreundlichkeit zusammengefasst. Nutzer können sich ihren individuellen Prüfplan online generieren und werden so beim Testen von Internetangeboten, Dokumenten und Client-Anwendungen unterstützt.
Mit dem Vortrag soll die Anwendung einem breiten Nutzerkreis aus der Fachöffentlichkeit bekannt gemacht werden. Außerdem würden wir gerne über das Vorgehen bei der Erstellung von BaNu bzw. vor allem über das „wie geht es weiter“ diskutieren: Die in BaNu zusammengefassten Standards entwickeln sich weiter. Welche Möglichkeiten, auch aus dem Bereich Web 2.0 gibt es, um die inhaltliche Weiterentwicklung von BaNu zu gewährleisten?

Eine Vielzahl an Initiativen beschäftigt sich mit der Qualität von E-Government Angeboten: SAGA setzt technische Standards, die BITV befasst sich mit Barrierefreiheit, die BundOnline Content Guides und BonSAI geben inhaltliche und funktionale Richtlinien, CAF oder ISO 9001 leiten zur Qualitätssicherung an. Als Resultat liegen eine Reihe an Standards, Leitfäden und Checklisten vor. Die Anwendung der Standards setzt ein hohes Maß an fachspezifischem Wissen voraus. Für den Gelegenheitsnutzer ist es schwierig, aus der Vielzahl an Leitsätzen und Kriterien die jeweils relevanten herauszufiltern.
Für BaNu wurden abstrakte technische Standards in allgemein verständliche Fragen und Prüfanleitungen umgesetzt. Nutzer können sich ihren individuellen Prüfplan online generieren: Sie werden bei der Festlegung des Prüfobjekts und der benötigten Hilfsmitteln unterstützt. Im Ergebnis steht ein Prüfkatalog, der nur die Fragen beinhaltet, die für den Nutzer relevant sind. So sind alle Behördenmitarbeiter in der Lage, eine Selbstanalyse ihrer Internetangebote, Dokumente und Anwendungen durchzuführen.
BaNu wurde im Rahmen des Regierungsprogramms E-Government 2.0 entwickelt und basiert auf dem Government Site Builder, der Content Management Lösung für die Bundesverwaltung. BaNu wird seit April 2010 unter www.banu.bund.de kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hauptzielgruppe der Anwendung sind Behördenmitarbeiter, aber auch alle anderen interessierten Nutzer wie bspw. Dienstleister und Agenturen können BaNu nutzen.
BaNu ergänzt das Beratungsangebot zur Barrierefreiheit des Bundesverwaltungsamtes. Angesichts der großen Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien in allen Bereichen des Lebens muss das Potential der Informationsgesellschaft auch für Menschen mit Behinderungen erschlossen werden. In der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV) nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) werden für die Bundesverwaltung die einzuhaltenden Voraussetzungen für Angebote im Internet festgeschrieben. Voraussichtlich im 2. Halbjahr 2010 wird die neue BITV verabschiedet. Die Verwendung von BaNu erleichtert die Feststellung und Umsetzung von Anpassungen an die neuen gesetzlichen Vorgaben.

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Barrierefreie Studieninformations- und Anmeldesysteme an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Dr. Steffen Puhl, Justus-Liebig-Universität Gießen

07.10.2010, 15.00 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Barrierefreie Gestaltung der drei an der Justus-Liebig-Universität Gießen eingesetzten zentralen webbasierten Studieninformations- und Anmeldesysteme – Flexnow, Stud.IP und der zentrale Webauftritt der Universität in Plone/Zope

Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen verbessert derzeit mit ihrem aus Mitteln zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre (QSL) finanzierten Projekt „Barrierefreie Studieninformations- und Anmeldesysteme an der JLU“ die Situation von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Ziel dieses im Frühjahr 2009 gestarteten Projekts ist es zum einen die drei zentralen webbasierten Studieninformations- und Anmeldesysteme

  • Flexnow zur Prüfungsverwaltung (einschließlich der Chipkarte als elektronischer Studentenausweis zur Online-Personenauthentifikation),
  • Stud.IP zur Unterstützung von Lehrveranstaltungen und z.T. auch für Veranstaltungs- bzw. Modulanmeldungen sowie
  • Plone/Zope als zentraler Webauftritt der JLU Gießen

so zu gestalten, dass die derzeit noch existierenden Barrieren – insbesondere in der alltäglichen Nutzung dieser Systeme – abgebaut werden.
Zum anderen möchte dieses Projekt aber auch die Systemverantwortlichen der weiteren an der Universität betriebenen Webangebote und die jeweiligen Redakteure für das Thema „Barrierefreiheit von Webangeboten“ sensibilisieren, informieren und beraten.

Bis zum kommenden Wintersemester (WS 2010/11) – so die jetzigen Planungen – sollen bereits wesentliche Arbeitspakete zur Schaffung der Barrierefreiheit dieser Webangebote der JLU Gießen umgesetzt sein, welche ich dann auch in den Mittelpunkt meines Vortrags stellen möchte. Mit einigen meiner Erfahrungen aus der Praxis als Leiter dieses Projektes – etwa aus den Bereichen

  • Projektmanagement,
  • Koordination der Arbeitskreise und Maßnahmen,
  • Vorgehen und Meilensteine bzgl. der einzelnen Angebote oder auch
  • aus dem Bereich der Qualitätssicherung der Barrierefreiheit

werde ich diesen Beitrag dann abrunden.

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BayRMS: Reisemanagement-System des Freistaates Bayern

Walter Kern, Bay. Landesamt für Finanzen

08.10.2010, 10.00 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Im Rahmen dieses Vortrags sollen die Erfahrungen, die am Bayerischen Landesamt für Finanzen mit der Verwendung moderner Web 2.0-, RIA- und SOA-Technologien im Rahmen des Projekts „BayRMS: Bayerisches Reisemanagement-System“ gemacht wurden, vorgestellt werden. Das Fachverfahren BayRMS wird zukünftig für 320.000 Benutzer betrieben und wurde entsprechend den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen auf Grundlage einer serviceorientierten Anwendungsarchitektur zur Erreichung größtmöglicher Interoperabilität sowie AJAX-Technologien zur Verbesserung der Usability und Responsivität im Frontend realisiert.

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Content Management an der Humboldt-Universität zu Berlin

Katrin Lanyi, Humboldt-Universität zu Berlin, Computer- und Medienservice

08.10.2010, 11.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Der Vortrag soll darlegen, wie die Pflege der Inhalte in verschiedenen webbasierten Lösungen organisiert wird. Berücksichtigung finden dabei die Homepage der HU, die zentrale Adressdatenbank und das HU-Portal.

Etablierung einer Online-Lernplattform an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Fred Neumann, Institut für Lern-Innovation, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

07.10.2010, 12.00 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Mit einer Online-Lernplattform werden viele Aspekte des Lehrens und Lernens über das Web in einer homogenen Umgebung unterstützt: von der Organisation und Bereitstellung von Inhalten über Kommunikation, Zusammenarbeit und Übungen bis hin zu elektronischen Prüfungen.
Der Vortrag zeigt mit StudOn die Etablierung einer solchen, open source basierten Plattform an der Universität Erlangen-Nürnberg und die Lösungen, die zur organisatorischen Einbettung und technischen Integration, sowie für rechtliche Vorgaben gefunden wurden.
Durch die gewählte Strategie aus einer pädagogisch geleiteten und nutzergetriebenen Weiterentwicklung, dezentralem Kompetenzaufbau und Service-Orientierung fand die Plattform breite Akzeptanz und hat auch zu neuen Nutzungsformen geführt, die das Ziel der Verbesserung von Studium und Lehre unterstützen.

Das Projekt

StudOn startete 2007 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als ein aus Studiengebühren finanziertes Projekt zur Verbesserung von Studium und Lehre durch den Einsatz neuer Medien. Dazu wurde eine Reihe von Angeboten aufgebaut: als zentrale Systeme die Lernplattform StudOn und das E-Assessment-System Perception, flankiert von Schulungen, Support, individuelle Beratung und Anpassungen, sowie der Bildung von Netzwerken in der Universität unter Einbindung von Hochschulleitung, Studiendekanen, Studien-Service-Centern, Dozenten und Studierenden.

Die Plattform

Zentrales Element ist die Online-Lernplattform StudOn, auf Basis des System ILIAS open source. Sie vereint viele Funktionen des Lehrens und Lernens, z.B. die Bereitstellung von Inhalten als Dateien, Online Lernmodule, Glossare oder Mediacasts, die Kommunikation und Kooperation über Mail, Foren, Chats und Wikis sowie die Unterstützung der Lehrprozesse durch Kurs- und Gruppenstrukturen, Übungen, Tests und Umfragen. Die Lehrenden wählen selbst aus, welche der vorhandenen Elemente sie nutzen möchten, so dass die Übersicht gewahrt bleibt.

Kaum eine der angebotenen Funktionen hat den Umfang spezialisierter System, sondern beschränkt sich auf die im Lernkontext notwendigen. Der Vorteil liegt hier in der einheitlichen Bedienung und engen Integration aller Elemente, die Systembrüche vermeidet und übergreifende Aspekte wie Lernfortschritte durchgängig unterstützt. Dennoch sind Schnittstellen zu anderen Systemen möglich, über die auch neue Funktionen integriert werden können.

Einführungsstrategie

Ein System wie StudOn kann, richtig genutzt, die Lehre nachhaltig verändern und verbessern. Daher ist es wichtig, die Zielgruppen gut heranzuführen und einzubeziehen, um Vorbehalte abzubauen und das Angebot bedarfsgerecht einzurichten. Hauptzielgruppe sind die Studierenden, doch eine Schlüsselrolle kommt den Dozenten zu, die ihre Lehrangebote in der Plattform einrichten. Die Strategie bei StudOn war hier eine Mischung aus "Top-Down" und "Bottom-Up"-Vorgehensweise, sowie einer starke Service-Orientierung mit intensivem Support.

"Top-Down" wurde das Projekt in der Hochschulleitung und Arbeitskreisen der Universität verankert. Ein zentrales Team aus Lernpsychologen und Technikern und die Kooperation mit dem Rechenzentrum stellen sicher, dass das System nach pädagogisch-didaktischen Prinzipien aufgebaut und schrittweise nahtlos in die IT-Landschaft der Universität integriert wird.

Entsprechend dem "Bottom-Up-Prinzip" sollte die Nutzung freiwillig und flexibel sein und die Weiterentwicklung des Angebots bestimmen. So wurde StudOn bereits nach einem Semester Vorbereitung als kostenfreie, zentrale Alternative zu den individuellen Lösungen der Lehrstühle angeboten. Die Dozenten konnten es frühzeitig, aber ohne Druck nutzen und ihre Inhalte nach und nach in StudOn verlagern, blieben aber stets autonom. In Schulungen, Anwendertreffen und individuellen Beratungen wurden dezentrale Kompetenzen und Verantwortlichkeiten aufgebaut und aus den Anregungen und Wünschen der Nutzer weitere Entwicklungsschritte abgeleitet.

Plattform-Organisation

Der beschriebenen Herangehensweise entspricht der Aufbau der Plattform. Das System bietet jedem Nutzer einen "Persönlichen Schreibtisch" als zentrale Übersicht zu seinen Lernangeboten. Diese sind in einem hierarchisch gegliederten Verzeichnis abgelegt, in dem sich auf jeder Ebene Rollen für Schreib- und Leserechte definieren lassen. In StudOn wurde dafür die Organisationsstruktur der Universität gewählt. Fakultäten und Departments wurden vorab angelegt, die Bereiche für Lehrstühle werden auf Anfrage eingerichtet, um leere Verzeichnisse zu vermeiden. In ihrem Lehrstuhlbereich können Dozenten dann sogenannte "Kurse" für ihre Lehrveranstaltungen anlegen und mit weiteren Inhalten und Funktionen füllen.

Dieser organisatorische Aufbau erlaubt es, die Rechte zur Verwaltung eines Bereichs an dezentrale Bereichs-Manager abzugeben, so dass die Lehrstühle nach einmaliger Einrichtung in der Verwendung weitgehenden unabhängig agieren können. Hier gestattet StudOn Flexibilität, um vorhandenen Strukturen gerecht zu werden: in manchen Instituten kooperieren die Lehrstühle eng und verwalten ihren Bereich gemeinsam, andere möchten separate Unterbereiche für ihre Dozenten.

Integration

Möglich war die Flexibilität in der Organisation von StudOn dadurch, dass der Gesamtkatalog aller Lehrveranstaltungen bereits in dem schon länger bestehenden Informationssystem UnivIS realisiert ist. Eine allgemeine Suche nach Lehrveranstaltungen findet also dort statt - in den Informationen zu einer Lehrveranstaltung führt dann ein Link zum entsprechenden Kurs in StudOn. Seit 2010 können sich die Dozenten mit einem neu entwickelten Online-Assistenten zudem für ihre Lehrveranstaltungen aus UnivIS die entsprechenden Kurse in StudOn automatisch anlegen lassen. Deren Organisation und Einrichtung in StudOn bleibt dennoch vollständig unter ihrer Kontrolle. Neben UnivIS wurde auch das Verwaltungssystem mein campus mit StudOn gekoppelt. Anmeldungen zu Veranstaltungen können über mein campus erfolgen und werden automatisch mit StudOn synchronisiert. Die Studierenden werden von StudOn zur Anmeldung in mein campus geleitet und bekommen dort angezeigt, wenn zu einer Veranstaltung ein StudOn-Kurs existiert.

Basis für diese Kopplung ist das Identity Management der Universtät und das damit realisierte Single Sign-On über einen zentralen Anmeldedienst. Zum Start von StudOn mussten sich die Studierenden noch mit Prüfung ihres Benutzernamens und ihrer Matrikelnummer selbst registrieren. Seit dem Wintersemester 2009 werden ihre Accounts automatisch beim ersten Login über Single Sign-On angelegt und ihre Studiendaten bei jedem Login synchronisiert. Weitere Ausbauschritte sehen eine direkte Provisionierung der Nutzerdaten aus dem Identity Management vor.

Nicht immer ist eine Kopplung über Single Sign-On nötig. Im Fall des Assessment-Systems Perception ging es darum, Online-Tests aus StudOn aufzurufen und die Ergebnisse eines Tests in StudOn zurückzuspielen. Dazu wurde in StudOn eine neue Schnittstelle für das Perception-eigene Integrationsprotokoll implementiert.
Beim Video-Portal der Universität und anderen Medien-Servern war es nötig, den Zugriff auf geschützte Medien durch StudOn zu autorisieren. Dies wurde über eine leichtgewichtige Schnittstelle mit Passwort-Vergabe durch die Dozenten und Zeit und IP-abhängiger Verschlüsselung im Zugriffs-Link realisiert.

Rechtliche Aspekte

Zur Einrichtung der Plattform waren auch rechtliche Aspekte zu beachten, hauptsächlich den Datenschutz, das Urheberrecht und die Barrierefreiheit betreffend. Zum Datenschutz wurde frühzeitig mit dem Beauftragten der Universität geklärt, welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden können und für welche Personengruppen zugänglich sein dürfen. Daran wurden das Rollen- und Rechtemodell und die Nutzungsbedingungen der Plattform angepasst. Nur die zur Organisation der Lehrveranstaltungen notwendigen Nutzerdaten werden automatisch ins System übernommen - weitere können von den Nutzern in ihrem persönlichen Profil selbst eingegeben und sichtbar geschalten werden. Minimal sind für alle Nutzer nur Vorname, Nachname und Benutzername sichtbar. Beschäftigte der Universität können per Antrag das Recht bekommen, weitere Daten der Teilnehmer ihrer Lehrveranstaltungen einzusehen und zu exportieren, z.B. die Matrikelnummern und Studiengangsdaten. Auf die Verarbeitung Ihrer Daten werde alle Nutzer in einer Nutzervereinbarung hingewiesen, der sie beim Erstzugriff zustimmen müssen. Zudem wird bei jeder Kursanmeldung eine Zustimmung zur erweiterte Einsichtmöglichkeit durch autorisierte Dozenten abgefragt.

Dem Urheberrecht wird durch die Möglichkeit Rechnung getragen, Lerninhalte in geschützten Bereichen (Kursen oder Gruppen) anzulegen, für die ein Beitritt erforderlich ist. Der Beitritt kann über verschiedene Kriterien geregelt werden: Aufnahmeantrag, Kurspasswort oder ein direkter Beitritt auf Basis bestimmter Studiengangsbedingungen. Eine Online-Hilfe zu Urheberrecht und neuen Medien erklärt, welche Zugriffsbeschränkung für welche Art der Nutzung hinreichend ist. Neben dieser, in der Praxis des Lehralltags notwendigen Möglichkeit unterstützt StudOn aber auch den "open content"-Gedanken. Lerninhalte und Materialien, die außerhalb von Kursen angelegt werden, sind für alle Nutzer sichtbar und verschiedene CreativeCommons-Lizenzen sind in den Metataten eines Lerninhalts zur Anzeige auf dessen Infoseite auswählbar.

Zur Barrierefreiheit konnte StudOn von Entwicklungen und Anpassungen profitieren, die von der Bundesagentur für Arbeit für das Basissystem in Auftrag gegeben wurden. Tabellen und Formulare wurden in zentralen Klassen vereinheitlicht und optimiert, Access-Keys ermöglicht. Eine Einstellung zur Optimierung für Screen-Reader-Programme verbessert die Focussteuerung beim Seitenwechsel. Nach wie vor ist das System trotz vermehrten Einsatzes von Web 2.0-Features per Fallback auch ohne JavaScript verwendbar.

Nutzung und Fazit

In drei Jahren Projektphase ist die Nutzung von StudOn über jedes Semester kontinuierlich anstiegen. Ende Mai 2010 waren in StudOn 26500 Studenten und 1660 Dozenten und Mitarbeiter registriert. Im Schnitt verzeichnet das System nun ca. 4000 Logins/Tag, in den ersten Vorlesungswochen ca. 8000. Damit ist StudOn trotz freiwilliger Nutzung durch die Dozenten zu einem festen Bestandteil der Lehre an der Universität Erlangen-Nürnberg geworden. Das kann als Zeichen für die Nutzbarkeit und als Erfolg für die gewählte Einführungsstrategie gewertet werden.

Betrachtet man die angelegten Objekte in StudOn, so gibt es einen deutlichen Schwerpunkt bei Download-Materialien (ca. 64000). Dies als einseitige Nutzung zu werten wäre jedoch falsch: für viele Dozenten sind sie ein einfacher Einstieg, der Schritt für Schritt erweitert werden kann. 1300 Foren, 1000 Übungsaufgaben und 370 Online-Tests weisen in diese Richtung, ebenso 241 Wikis, die erst seit 2008 verfügbar sind.

Zu Beginn des Projektes wurden vor allem typische Lehrszenarien propagiert: von der Unterstützung der Präsenzlehre über Blended Learning, bis hin zu betreuten Online-Veranstaltungen ohne Präsenz wie den Kursen in der Virtuellen Hochschule Bayern. Allerdings zeigt sich, dass das Systems auch zu neuen Nutzungen animierte, z.B. universitäre Arbeitsgruppen, Lehrstuhlpräsentationen als Ersatz für eigene Websites, Sprechstunden-Organisation oder ein Archiv für Abschlussarbeiten. Diese Flexibilität möchte StudOn im Sinne des "Bottom-Up"-Prinzips auch weiter fördern und bei Bedarf durch Erweiterungen und Anpassungen unterstützen.

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Heiter bis Wolkig - Clouds zum Selberbauen

Sebastian Schmitt, Regionales Rechenzentrum Erlangen

07.10.2010, 16.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Put them into the cloud" hört man als vielbesungenes Rundumkonzept für IT-Services aller Art immer häufiger - doch was genau ist die "cloud", wie sieht sie aus und wo nützt sie dem Anwendungsentwickler?

Anhand von Anwendungsbeispielen sollen kompakte und anschauliche Antworten auf diese Fragen gegeben werden. Die Möglichkeit, IT Ressourcen flexibel einsetzen und im Leistungsumfang regulieren zu können wird am RRZE bereits für einige Verwaltungsverfahren der Universität intensiv genutzt. Der Nebel aus Marketing-Legenden und Management-Erwartungen wird im Laufe des Vortrags dem gleißenden Licht der Wirklichkeit weichen, das die Vor- und Nachteile von "Lösungen für die Cloud" kritisch beleuchtet. So entscheidet sich, ob am Horizont immer weitere dunkle Wolken aufziehen oder ob am Ende mit einer stabilen Schönwetterlage zu rechnen ist.

Dabei führen die Wetterexperten Daniel "Thunder" Götz, Marcel "Lightning" Ritter und Sebbi "Sunshine" Schmitt als auf Ihrem Fachgebiet erprobte Diplom-Meteorologen mit einem Augenzwinkern durch die Vorhersage.

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Heiter bis Wolkig - Clouds zum Selberbauen

Marcel Ritter, Regionales Rechenzentrum Erlangen

07.10.2010, 16.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Put them into the cloud" hört man als vielbesungenes Rundumkonzept für IT-Services aller Art immer häufiger - doch was genau ist die "cloud", wie sieht sie aus und wo nützt sie dem Anwendungsentwickler?

Anhand von Anwendungsbeispielen sollen kompakte und anschauliche Antworten auf diese Fragen gegeben werden. Die Möglichkeit, IT Ressourcen flexibel einsetzen und im Leistungsumfang regulieren zu können wird am RRZE bereits für einige Verwaltungsverfahren der Universität intensiv genutzt. Der Nebel aus Marketing-Legenden und Management-Erwartungen wird im Laufe des Vortrags dem gleißenden Licht der Wirklichkeit weichen, das die Vor- und Nachteile von "Lösungen für die Cloud" kritisch beleuchtet. So entscheidet sich, ob am Horizont immer weitere dunkle Wolken aufziehen oder ob am Ende mit einer stabilen Schönwetterlage zu rechnen ist.

Dabei führen die Wetterexperten Daniel "Thunder" Götz, Marcel "Lightning" Ritter und Sebbi "Sunshine" Schmitt als auf Ihrem Fachgebiet erprobte Diplom-Meteorologen mit einem Augenzwinkern durch die Vorhersage.

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Heiter bis Wolkig - Clouds zum Selberbauen

Daniel Götz, Regionales Rechenzentrum Erlangen

07.10.2010, 16.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Put them into the cloud" hört man als vielbesungenes Rundumkonzept für IT-Services aller Art immer häufiger - doch was genau ist die "cloud", wie sieht sie aus und wo nützt sie dem Anwendungsentwickler?

Anhand von Anwendungsbeispielen sollen kompakte und anschauliche Antworten auf diese Fragen gegeben werden. Die Möglichkeit, IT Ressourcen flexibel einsetzen und im Leistungsumfang regulieren zu können wird am RRZE bereits für einige Verwaltungsverfahren der Universität intensiv genutzt. Der Nebel aus Marketing-Legenden und Management-Erwartungen wird im Laufe des Vortrags dem gleißenden Licht der Wirklichkeit weichen, das die Vor- und Nachteile von "Lösungen für die Cloud" kritisch beleuchtet. So entscheidet sich, ob am Horizont immer weitere dunkle Wolken aufziehen oder ob am Ende mit einer stabilen Schönwetterlage zu rechnen ist.

Dabei führen die Wetterexperten Daniel "Thunder" Götz, Marcel "Lightning" Ritter und Sebbi "Sunshine" Schmitt als auf Ihrem Fachgebiet erprobte Diplom-Meteorologen mit einem Augenzwinkern durch die Vorhersage.

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Online-Dialog Bürgerhaushalt Trier

Volker Vorwerk, buergerwissen

08.10.2010, 13.15 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Online-Dialoge haben Konjunktur. Ein wichtiges Anwendungsfeld sind Bürgerhaushalte, bei denen die Bürgerinnen und Bürger im Internet Vorschläge zu den Ausgaben und Einnahmen einer Kommune eingeben, kommentieren und bewerten können. Im Vortrag werden am Beispiel des Bürgerhaushalts Trier technische und soziale Aspekte der Gestaltung einer nutzergerechten Online-Plattform behandelt.

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Optimierung von (WordPress-)Websites

Vladimir Simovic, perun.net webwork gmbh

07.10.2010, 14.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Performance-Optimierung und Sicherheitstipps für Webprojekte, die mit WordPress betrieben werden. Einige der Lösungen sind auch für Projekte anwendbar, die nicht WordPress einsetzen. Am Beispiel der Blogsystems der Universität Erlangen-Nürnberg

(Aufgrund von Krankheit musste der Vortrag kurzfristig geändert werden. Er basiert auf den Folien von Vladimir Simovic seines ursprünglich geplanten Vortrags, sowie neuen Folien von Wolfgang Wiese bzgl. des Blogsystems der FAU.)

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Optimierung von (WordPress-)Websites

07.10.2010, 14.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Performance-Optimierung und Sicherheitstipps für Webprojekte, die mit WordPress betrieben werden. Einige der Lösungen sind auch für Projekte anwendbar, die nicht WordPress einsetzen. Am Beispiel der Blogsystems der Universität Erlangen-Nürnberg

(Aufgrund von Krankheit musste der Vortrag kurzfristig geändert werden. Er basiert auf den Folien von Vladimir Simovic seines ursprünglich geplanten Vortrags, sowie neuen Folien von Wolfgang Wiese bzgl. des Blogsystems der FAU.)

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Politische Partizipation im Web, vor der Wahl

Alvar Freude, a-blast.org

07.10.2010, 16.00 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Der Vortrag beschreibt die inhaltliche und technische Konzeption sowie Umsetzung der Webseite WEN WÄHLEN? zur Bundestagswahl 2009.

Politik ist eine komplizierte Sache, Wahlentscheidungen sind es auch. Und bei Wahlen treten nicht nur Parteien, sondern auch Personen an, die auch innerhalb einer Partei oft sehr unterschiedliche Meinungen vertreten.

Die Online-Plattform WEN WÄHLEN? bot bei der Bundestagswahl dem Wähler die Möglichkeit, die einzelnen Kandidaten im Wahlkreis individuell anhand verschiedener und breit angelegter Thesen zu vergleichen.


Der Vortrag zeigt sowohl die inhaltliche als auch technische Umsetzung des Projektes.

So war die Mitarbeit der Kandidaten essentiell: jeder Kandidat musste rund 60 Fragen beantworten und hatte die Möglichkeit für Kommentare. Die Schwierigkeit dabei war der Umgang mit Politikern im Wahlkampf: Musterantworten der Parteien, Missverständnisse und die Weigerung überhaupt einen Online-Fragebogen auszufüllen waren weit verbreitet.

Eine wichtige strategische Frage war, inwieweit die Nutzer die Möglichkeit haben sollen, einzelne Kandidaten zu kommentieren oder zu bewerten. Im Vortrag wird gezeigt, welche Elemente warum geplant, verworfen oder umgesetzt wurden.


Aus technischer Sicht war es essentiell, ein robustes und performantes Projekt zu erstellen, das auch mit dem Ansturm nach Fernsehberichten (zigtausend dynamisch generierte Zugriffe pro Minute) klar kommt. Der Vortrag zeigt, wie dies mit einer Kombination aus Perl, PostgreSQL, Apache und FreeBSD gelungen ist.

Neben dem Vortrag zur Plattform "WEN WÄHLEN?" wird ebenfalls auf die Arbeit der Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages berichtet:
Die Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages soll bis 2012 politische Handlungsempfehlungen, die für eine „Verbesserung der Rahmenbedingungen der Informationsgesellschaft in Deutschland dienen“, erstellen. Dazu sitzen in der Kommission 17 Bundestagsabgeordnete und 17 benannte externe Sachverständige. Als sogenannter „18. Sachverständiger“ wird die interessierte Öffentlichkeit bezeichnet, die in besonderer Form mit einbezogen werden soll.

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Politische Partizipation nach der Wahl

Alvar Freude, a-blast.org

07.10.2010, 17.00 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Der Vortrag beschreibt die Konzeption zur Beteiligung des "18. Sachverständigen" (dem Netz) bei der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Bundestages.

Die Enquête-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" des Deutschen Bundestages soll bis 2012 politische Handlungsempfehlungen, die für eine "Verbesserung der Rahmenbedingungen der Informationsgesellschaft in Deutschland dienen", erstellen. Dazu sitzen in der Kommission 17 Bundestagsabgeordnete und 17 benannte externe Sachverständige. Als sogenannter "18. Sachverständiger" wird die interessierte Öffentlichkeit bezeichnet, die in besonderer Form mit einbezogen werden soll.

Der Vortrag zeigt den aktuellen Stand der Planungen und Umsetzungen für die Einbeziehung der Netz-Öffentlichkeit in die Entscheidungsfindung der Enquête-Kommission. Er zeigt, welche inhaltlichen und praktischen Probleme dabei auftauchen, welche Werkzeuge und Beteiligungsformen genutzt werden. Außerdem gibt er einen Überblick über die internen Werkzeuge, mit denen im Zuge der Kommission zum ersten mal im Bundestag gearbeitet wird.

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Portale sauber aufbauen

Jens Grochtdreis, grochtdreis.de

08.10.2010, 14.15 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Portale sind komplexe Internetangebote, die oft sehr eigenen Regeln und Existenzbedingungen unterliegen. Planung und Umsetzung stellen Herausforderungen an den Dienstleister.

Portale sind komplexe Internetangebote, die oft sehr eigenen Regeln und Existenzbedingungen unterliegen. Planung und Umsetzung stellen Herausforderungen an den Dienstleister.
Ich zeige im Detail, wie der Relaunch eines größeren Community- und Nachrichtenportals für Entwickler im Frontend funktioniert hat. Designer und Frontendentwickler waren dabei räumlich sehr stark getrennt. Es werden Arbeitstechniken genauso beleuchtet wie technische Einzellösungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Semantik der Webseite. Nur eine logisch aufgebaute Seite erleichtert später die Arbeit mit ihr. Aber auch in Sachen Semantik stoßen wir immer wieder auf Probleme. Diese sollen thematisiert werden.

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Progressive Enhancement als Praxisbeispiel: Moderne barrierefreie User Interfaces in der interdisziplinären Entwicklung

Mirko Erwig, d-SIRE GmbH & Co. KG

08.10.2010, 09.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Der Vortrag befasst sich mit der Zusammenarbeit innerhalb eines Projektteams, um barrierefreie Websites zu realisieren, die dem Gedanken des Progressive Enhancements folgen.

Der Vortrag befasst sich mit der Zusammenarbeit innerhalb eines Projektteams, um barrierefreie Websites zu realisieren, die dem Gedanken des Progressive Enhancements folgen. Progressive Enhancement bezeichnet einen Ansatz zur Umsetzung von Websites, die mit älteren Browsern und assistiven Technologien vollständig bedienbar sind und mit einem angereicherten User Interface ausgestattet werden, das die funktionalen und visuellen Fähigkeiten der modernsten User Agents nutzt.

Im Diskurs der vergangenen Jahre wurde Progressive Enhancement als neuer und moderner Ansatz propagiert, während das ältere Konzept der Graceful Degradation unterschwellig als etwas veraltet hingestellt wurde. Der Vortrag versucht, die oft unausgesprochenen Prämissen zum Progressive Enhancement zu thematisieren, in Alltagssituationen von Webdienstleistern zu übertragen und für eine pragmatische, undogmatische Denkweise zu plädieren. Folgende Fragen spielen dabei eine wichtige Rolle:

  • Ist Progressive Enhancement der einzig legitime Realisierungsansatz in modernen Webprojekten?
  • Wo lässt sich Progressive Enhancement gut umsetzen? In welchen Situationen kommt man in die Grenzbereiche dieser Methode?
  • Welchen Weg gibt es, eine dogmatisch verstandene Interpretation zu vermeiden, ohne in eine Beliebigkeit abzugleiten?

Anhand konkreter Beispiele werden Teamprozesse, mögliche Probleme und Lösungswege dargestellt.

Progressive Enhancement als Praxisbeispiel: Moderne barrierefreie User Interfaces in der interdisziplinären Entwicklung

Christian Oestreich, d-SIRE GmbH & Co. KG

08.10.2010, 09.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Der Vortrag befasst sich mit der Zusammenarbeit innerhalb eines Projektteams, um barrierefreie Websites zu realisieren, die dem Gedanken des Progressive Enhancements folgen.

Der Vortrag befasst sich mit der Zusammenarbeit innerhalb eines Projektteams, um barrierefreie Websites zu realisieren, die dem Gedanken des Progressive Enhancements folgen. Progressive Enhancement bezeichnet einen Ansatz zur Umsetzung von Websites, die mit älteren Browsern und assistiven Technologien vollständig bedienbar sind und mit einem angereicherten User Interface ausgestattet werden, das die funktionalen und visuellen Fähigkeiten der modernsten User Agents nutzt.

Im Diskurs der vergangenen Jahre wurde Progressive Enhancement als neuer und moderner Ansatz propagiert, während das ältere Konzept der Graceful Degradation unterschwellig als etwas veraltet hingestellt wurde. Der Vortrag versucht, die oft unausgesprochenen Prämissen zum Progressive Enhancement zu thematisieren, in Alltagssituationen von Webdienstleistern zu übertragen und für eine pragmatische, undogmatische Denkweise zu plädieren. Folgende Fragen spielen dabei eine wichtige Rolle:

  • Ist Progressive Enhancement der einzig legitime Realisierungsansatz in modernen Webprojekten?
  • Wo lässt sich Progressive Enhancement gut umsetzen? In welchen Situationen kommt man in die Grenzbereiche dieser Methode?
  • Welchen Weg gibt es, eine dogmatisch verstandene Interpretation zu vermeiden, ohne in eine Beliebigkeit abzugleiten?

Anhand konkreter Beispiele werden Teamprozesse, mögliche Probleme und Lösungswege dargestellt.

Redesign eines Webportals

Nils Pooker, pookerart

08.10.2010, 13.15 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Der Relaunch eines Portals in enger Abstimmung mit Projektleiter, unterschiedlichen Entscheidergruppen und sportlichen Zeitvorgaben ist eine interessante und spannende Aufgabe für Webdesigner. Im Vortrag wird das Redesign eines großen, entwicklerzentrierten Newsportals vorgestellt. Neben den Grundtemplates für verschiedene Seitentypen musste ein visuelles Erscheinungsbild entwickelt werden, das sich auch für andere Webseiten des Verlags modifizieren ließ. Neben der Beweisführung, dass Webdesigner auch zwingend Frontend-Aufgaben beherrschen sollten, beleuchtet der Vortrag die Fallstricke von Abstimmungs- und Kommunikationsphasen in einem zielorientierten Projektworkflow. Die Metamorphosen des ursprünglichen und detaillierten Briefings werden ebenso behandelt wie die komplexe Entscheidungsprozesse und Richtungswechsel in der Umsetzungsphase. Vorgestellt werden auch sinnvolle Tools und ergebnisorientierte Arbeitsweisen von der Designentwicklung bis zur Abstimmung im Team.

Ich war in enger Abstimmung mit dem Projektleiter für das Design von einem größeren Community- und Nachrichtenportal für Entwickler verantwortlich. Der Vortrag stellt zunächst die Vorgaben, Anforderungen und Wünsche in der Planungsphase vor. Detailliert soll dann auf die komplexen Entscheidungswege und Projektphasen eingegangen werden. Neben den positiven Erlebnissen werden auch Abstimmungs- und Kommunikationsprobleme beleuchtet, die vor allem der eng bemessenen Timeline geschuldet waren und zu einem verkürzten Projektablauf führten. Den Abschluss bildet die Zusammenstellung und Bereitstellung aller relevanten Daten und Informationen sowie Kollaboration mit dem Frontend-Entwickler.

Keywords:

Relaunch wien.at 2010

Thomas Jöchler, Stadt Wien

07.10.2010, 11.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Vorstellung des Relaunch der offiziellen Seite der Stadt Wien.

Der Webauftritt von wien.at besteht seit 1995 und umfasst eine große Anahl von Inhalten und Services verschiedenster Art.
Der Relaunch 2010 brachte eine grundlegende Änderung der Informationsarchitektur. Neben einer neuen Navigationsstruktur wurden bislang oft isoliertn bzw. nur durch Links verknüpfte aber verwandte Inhalte jetzt kontextuell verbunden, was durch den Einsatz von RSS auch als internes Austauschformat möglich wurde. Im Bereich der Accessibility wurde hohes Augenmerk darauf gelegt, dass die Seite trotz erhöhter Informationsdichte weitestgehend zugänglich bleibt. Besondere Lösungen wurden im Bereich Video (Transkription, tastaturbedienbarer Player) und Stadtplan/GIS (Tastaturbedienbarkeit, Textäquivalente) erarbeitet. Nutzung von Javascript erfolgte in stärkerem Ausmaß.
Die Umsetzung des Relaunches erfolgte in der bestehenden CMS-Umgebung, Überführung des vorhandenen CMS-Bestands, Umgang mit nicht aus dem CMS kommendem Inhalt bzw. Services und Projektmanagement mit Teilnehmern aus unterschiedlichen Projektkulturen waren besondere Herausforderungen.

Keywords:

Relaunch wien.at 2010

Tomas Caspers, Web Standards Project

07.10.2010, 11.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Vorstellung des Relaunch der offiziellen Seite der Stadt Wien.

Der Webauftritt von wien.at besteht seit 1995 und umfasst eine große Anahl von Inhalten und Services verschiedenster Art.
Der Relaunch 2010 brachte eine grundlegende Änderung der Informationsarchitektur. Neben einer neuen Navigationsstruktur wurden bislang oft isoliertn bzw. nur durch Links verknüpfte aber verwandte Inhalte jetzt kontextuell verbunden, was durch den Einsatz von RSS auch als internes Austauschformat möglich wurde. Im Bereich der Accessibility wurde hohes Augenmerk darauf gelegt, dass die Seite trotz erhöhter Informationsdichte weitestgehend zugänglich bleibt. Besondere Lösungen wurden im Bereich Video (Transkription, tastaturbedienbarer Player) und Stadtplan/GIS (Tastaturbedienbarkeit, Textäquivalente) erarbeitet. Nutzung von Javascript erfolgte in stärkerem Ausmaß.
Die Umsetzung des Relaunches erfolgte in der bestehenden CMS-Umgebung, Überführung des vorhandenen CMS-Bestands, Umgang mit nicht aus dem CMS kommendem Inhalt bzw. Services und Projektmanagement mit Teilnehmern aus unterschiedlichen Projektkulturen waren besondere Herausforderungen.

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Relaunching ZEIT ONLINE

Nico Brünjes
zeit.de
, ZEIT ONLINE GmbH

07.10.2010, 15.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Der Weg zu einer standardkonformen Großwebsite, am Beispiel ZEIT ONLINE. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie ist es dazu gekommen? Wie habt ihr das gemacht? Wie habt ihr das durchgesetzt? Wie geht es weiter?

  1. Einführung
    -Ein kurzer Überblick über die Situation von ZEIT ONLINE und www.zeit.de in der Zeit vor dem Relaunch (Situation der Redaktion, das Redaktionssystem, Datenhaltung, die versch. Systeme, Codebasis der Website, das techn. Team, etc.).
    - Kurze Vorstellung der Player und Stakeholder, vor Beginn der Relauncharbeiten.
  2. Projektüberblick: Relaunch 2009
    - Kurzer Überblick über die Phasen der Relaunches (die Spielphase, die demokratische Phase, die Sackgasse, der Putsch, die Konsolidierung, der Durchmarsch, der Zieleinlauf).
    - Konkretere Beleuchtung der Phasen, die besonders zielführend waren und warum das so war
    - Kurze Besprechung der Rückschläge und Gründe dafür
    - Schlüsse aus diesem Ablauf: 10 dos and dont‘s der Webentwicklung in Verlagsprojekten
  3. Beispiele aus der Praxis
    - Überblick über den konkreten technischen Aufbau, wie die Website nach dem Relaunch war (ausführlicher: HTML5, CSS, jQuery; kurz: XML/XSLT-Redering-Engine, Redaktionssystem, Drupal (Community))
    - Ein Artikel mit allen Features im Überblick
    - "unobtrusive javascript" in der Praxis: ohne JS nur konsumieren, mit JS interagieren
    -- Bildergalerien
    -- Artikelkommentare
    - Standardkonfirmität how-to:
    -- HTML5 for the rescue
    -- Umgang mit Content, Umgang mit Code
    - Barrierefreiheit ist ein Prozess:
    -- Vom gesunden Menschenverstand zu Ansätzen der Barrierefreiheit
  4. Aktulle Situation
    - Veränderungen, die seit dem Relaunch vorgenommen wurden. (Einführung Varnish-Cache-Lösung, Video-Übersichtsseite etc.)
    - Wie den Standard halten? Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um die Codebasis zu erhalten. Wie gut/schlecht funktioniert das?
  5. Ausblick
    - Sehr kurzer Ausblick über die Planungen für die Zukunft.

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SEO, Social Media und Usability - Welche Anforderungen sollten erfolgreiche Webseiten erfüllen.

Michael Rohrmüller, PIXELMECHANICS | Webproduktion

07.10.2010, 17.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Heutzutage genügt es nicht mehr, einfach eine Webseite ins Internet zu stellen und dann zu warten. Auf diese Weise wird viel Potenzial verschenkt, welches mit deutlichen Mehrkosten in klassischen Medien dann im besten Fall realisiert werden wird.

Mit der richtigen Vorgehensweise können im Internet sehr viele Ziele sehr kosten-effizient aktiviert werden, wenn das Internet und die Internetpräsenz als Marketing-Instrument aktiv genutzt werden.

Inhalt des Vortrags ist ein Überblick in Form eines „Executive Summaries“ über die Aspekte, welche heute zum Erreichen einer erfolgreichen Internetstrategie notwendig sind. Ebenfalls wird darauf eingegangen welche Effekte kosten-effizient ineinandergreifen und somit die Webseite nicht nur auffindbar machen, sondern auch in die Vermarktung in Soziale Netzen bringen wird.

Inhalte werden sein:

Strategie

  • Notwendigkeit einer umfassenden Internetstrategie

Technik

  • Anforderungen an moderne Webseiten (SEO & Usabiliy)
  • Suchmaschinen-Orientierung und -Optimierung (On- und Off-Page)
  • Social Mediability als Grad der „Mund-zu-Mund-Propaganda“-Fähigkeit im Internet

Seitenbesucher & Kunden

  • der Faktor Mensch (Usability und Interesse)
  • losgelöster Content

Social Media

  • relevante Plattformen
  • der stufenweise Einstieg in das „Soziale Netz“
  • die Mitarbeiter in sozialen Medien - die Social Media Policy

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Social Media Strategie in Tourismusregionen

Daniel Amersdorffer, Tourismuszukunft - Institut für eTourismus

08.10.2010, 11.00 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Das Auditorium lernt die Dimension einer Social Media Strategie und deren Bedeutung für den Organisationswandel und die Vorgehensweise von Unternehmen kennen.

Dieser Vortrag ist aus krankheitsbedingten Grü,nden ausgefallen.

Das Institut für eTourismus berät das Salzkammergut, eine große touristische Region in Österreich, seit mehr als 1,5 Jahren bei der Umsetzung einer übergreifenden touristischen Social Media Strategie. Wie sehr die Einführung das Tourismusmarketing Organisationsstrukturen von Tourismusverbänden, Kommunikationsrichtlinien, Marketingpläne und die lokale Wirtschaft verändert hat, wird Thema dieses Vortrags sein.
Einzelne Social Media Instrumente - von Blog bis Facebook - für Interessen-Marketing werden vorgestellt, aber auch gesamt-strategische Ansätze für das Unternehmen erläutert (Social Media Guideline, Kundenorientierung).
Das Auditorium lernt die Dimension einer Social Media Strategie und deren Bedeutung für den Organisationswandel und die Vorgehensweise von Unternehmen kennen.
Alle Beispiele werden mit Originalzitaten, Zahlen & Daten und Erfahrungen des Institutes unterlegt und präsentiert.

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Technikwürze - Ein Podcast von und für Webentwickler

David Maciejewski , Technikwürze

08.10.2010, 10.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Vorstellung und Hintergründe zur Podcast-Plattform technikwuerze.de

Technikwürze war 2005 der erste deutschsprachige Podcast von und für Webentwickler und ist heute nach über 170 Folgen und über eine Million Downloads in aller Munde. Das Team hinter Technikwürze ist keine Redaktion, sondern privat engagierte Webentwickler aus aller Herrenländer. Neben der inhaltlichen Ausrichtung müssen vor allem die Technik stimmen und die Organisation. Wer macht als nächstes welche Sendung mit wem zu welchem Thema? Was ist gerade aktuell, was bringt Technikwürze als Format weiter. Ein Einblick.

Ausblick:

  • Die Anfänge: Der erste eigene Podcast und die Erwartungshaltung
  • Das Team der Technikwürze und die Organisation
  • Themen und Rückblick auf die Sendungen
  • Die Technik
  • Monetarisierung und/oder Motivation

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Türme bauen mit Schildbürgern

Nicolai Schwarz, textformer mediendesign

08.10.2010, 14.15 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Wie können wir es Leuten, die keine Ahnung vom Web oder von Redaktionssystemen haben, einfacher machen, Bildergalerien in ihre Webseite einzubauen? Oder Inhalte einzustellen, die Webstandards entsprechen? Die Lösung bieten geeignete Filter.

Der Vortrag zeigt einige Beispiele aus der Praxis. Es geht um PHP-Filter, die es uns und den Usern leichter machen sollen, Webseiten zu pflegen. Automatische Bildergalerien durch einen kurzen Befehl wie [galerie:200]. Sprachangaben, die automatisch bei bestimmten Wörtern hinzukommen, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Oder das Tool HTML Purifier, um die Ausgabe nach Webstandards zu gewährleisten.

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Web 2.0 und Social Media im Hochschulmarketing

Oliver Gschwender
Universität Bayreuth
, Universität Bayreuth

07.10.2010, 11.00 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Facebook, StudiVz, YouTube, Twitter & Co. - die neuen Social Media Anwendungen im Web 2.0 sind unter Studenten und Studieninteressierten bald so verbreitet wie E-Mail oder die Informationssuche auf klassischen Webangeboten.
Anhand verschiedener Anwendungsfälle am Beispiel der Universität Bayreuth soll gezeigt werden, welche Chancen und neue Möglichkeiten in dieser Technologie stecken.

In den sogenannten Sozialen Netzwerken wie StudiVZ und Facebook entstehen virtuelle Kontakte zwischen den Nutzern, die sich über gemeinsame Bekannte schnell zu einem sehr großen Netzwerk zusammenfinden (Bekannte von Bekannten und wiederum deren Bekannte).
Diese Sozialen Netzwerke eignen sich sehr gut, um etwa in der Alumniarbeit den Kontakt zu ehemaligen Studierenden zu halten oder die Verbindung zwischen Studieninteressierten und aktuell an der Universität eingeschriebenen Studenten zu ermöglichen, z.B. um eine Einschätzung oder Empfehlung für einen bestimmten Studiengang abzugeben.
Schon heute kann man von einem sehr hohen Verbreitungsgrad unter den Studierenden sprechen. Neue mobile Endgeräte (IPhone) und günstige Angebote für mobile Flatrate-Tarife beschleunigen die Entwicklung weiter.
Portale wie Facebook und StudiVZ werden dabei von Studierenden genauso selbstverständlich genutzt wie E-Mails oder Informationsseiten im WWW. Aktuell gibt es in diesen Portalen zahlreiche Gruppen, die sich mit Studiengängen, Professoren oder der Universität Bayreuth im Allgemeinen befassen. Ausgewählte Beispiele als Screenshots finden sich unter:
http://www.uni-bayreuth.de/cms-einfuehrung/Social_Media_und_Web_2.pdf
Einige Fachbereiche haben die Chancen dieser neuen Darstellungsformen im Internet bereits erkannt und wurden hier aktiv.
Neben dem offiziellen Imagefilm Ökonom Bayreuther Prägung der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät gibt es z.B. auf YouTube einen eigenen Kanal der Physik, in dem man Videos mit Statements von Studierenden und Professoren zu einem Physikstudium an der Universität Bayreuth sehen kann.
Auch die Facheinheit Chemie hat im Rahmen eines studentischen Projektes ein solches Video entwickelt, das Argumente für ein Chemiestudium an der Universität Bayreuth ansprechend zusammenfasst.
Darüber hinaus gibt es im Bereich der oben aufgeführten Internetplattformen leider auch Inhalte, die nicht immer zu einem positiven Bild beitragen oder möglicherweise sogar imageschädigend für die Universität sind. (vgl. YouTube Suchergebnisse)
Dennoch lassen sich solche unerwünschten Beiträge nicht verhindern und könnten bestenfalls dadurch in Ihrer Wirkung eingeschränkt werden, dass sie in der Fülle der Beiträge mit „erwünschtem“ Inhalt untergehen.
Da das Thema zunehmend an Bedeutung gewinnt, sollten diese Plattformen wie Twitter, YouTube, StudiVZ und Facebook mindestens passiv beobachtet werden. Für die Außendarstellung der Universität sowie der Fachbereiche und Studiengänge könnten diese neuen Kommunikationskanäle allerdings auch genutzt werden, da sie von der relevanten Zielgruppe stark frequentiert sind.

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YAML Framework

Jens Grochtdreis, grochtdreis.de

07.10.2010, 11.00 Uhr, 45 Minuten, H5

Das YAML Framework wird vorgestellt und anhand von Beispielen und Demos erklärt. Jens Grochtdreis geht dabei auch auf neuere Entwicklungen ein.

Dieser Vortrag wurde kurzfristig aufgenommen, da der ursprünglich geplante Vortrag ausfallen musste.

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www.wien.info – das Wiener Tourismusportal

Michael Stenitzer, WIENFLUSS

07.10.2010, 12.00 Uhr, 45 Minuten, H6 (Müller-Medien Hörsaal)

Das offizielle Wiener Tourismusportal www.wien.info wurde im Jahr 2010 komplett überarbeitet. Neben vielen anderen Aspekten eines solchen Relaunches standen zwei Herausforderungen im Mittelpunkt der Arbeiten: Vielsprachigkeit und Barrierefreiheit.

Internationalisierung bzw. Lokalisierung (I18N bzw. L12N) bei 13 Sprachen, darunter auch nichtlateinische und right-to-left Schriften, fordern das Team in technischer, redaktioneller und gestalterischer Hinsicht. Auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind auch die zahlreichen Schnittstellen zwischen Barrierefreiheit und der Vielsprachigkeit.

Der Vortrag wird unter anderem folgende Aspekte behandeln:


  • Anforderungen an ein CMS aus Sicht der Vielsprachigkeit
  • Übersetzungsworkflow
  • Templateentwicklung für right-to-left Sprachen (z.B. Arabisch)
  • Lokalisierung von URLs
  • Javascript-L12N
  • Handling überlanger Übersetzungen
  • Internationalisierung aus Sicht der Barrierefreiheit
  • Sprachwechsel am Frontend
  • Der Auftritt im chinesischen Markt
  • Kulturelle Aspekte der Internationalisierung
  • Konventionen unterschiedlicher Sprachräume (z.B. Formularvalidierung)
  • u.v.m.

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Öffentlichkeitsarbeit für Veranstaltungswerbung im Medienwandel

Klaus Wolfrum
Veranstaltungsportal Frankentipps.de
, Frankentipps.de

08.10.2010, 09.00 Uhr, 45 Minuten, H5 (easy credit Hörsaal)

Der Vortrag beschreibt exemplarisch am Thema "Pressearbeit für Veranstaltungswerbung" den stattfindenden Medienwandel. Mit der Öffentlichkeitsarbeit z.B. in Kulturbetrieben/-referaten betrauten Kongressteilnehmern soll der Vortrag Chancen aufzeigen und praktische Handlungsimpulse geben.

Das Internet hat einen beispiellosen Medienwandel ausgelöst. Das World Wide Web bedeutet nicht nur ein weiteres Medium, in dem man sich als Kulturveranstaltungsbetrieb oder Verein präsentieren kann. Das WWW verändert insbesondere gravierend die Pressearbeit und stellt Veranstalter vor neue Herausforderungen.
Der Vortrag beschreibt exemplarisch am Thema "Pressearbeit für Veranstaltungswerbung" die Veränderungen, die das Netz in der Veränderung von verschiedenen Prozessen und Zusammenhängen mit sich bringt. Mit der Öffentlichkeitsarbeit z.B. in Kulturbetrieben/-referaten betrauten Kongressteilnehmern soll der Vortrag Chancen aufzeigen und praktische Handlungsimpulse geben.
Klaus Wolfrum, Gründer von Frankentipps.de, gibt nützliche Praxis-Tipps aus erster Hand für erfolgreiche Pressearbeit im Netz. Im Anschluss an den Vortrag bietet sich Gelegenheit für Fragen und Diskussion!
Die Veranstaltung richtet sich an alle mit der Öffentlichkeitsarbeit/ Veranstaltungswerbung betrauten Personen in Kultur- und Veranstaltungsbetrieben, (Sport)Vereinen sowie an Mediendienstleister.
Klaus Wolfrum, Jahrgang 1969, betreibt mit seinem Erlanger Medien-Unternehmen das Veranstaltungsportal Frankentipps.de Der Dienst zählt mit über 1.500 registrierten Veranstaltern und jährlich weit über 3,5 Millionen Nutzern zu einem der größten und brancheninnovativsten Regionalportale seiner Art in Deutschland.
http://www.Frankentipps.de