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Foto von Frau Prof. Johanna Haberer, Vizepräsidentin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Gäste,

im Namen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) begrüße ich Sie herzlich zum Webkongress Erlangen 2008. Nachdem diese Veranstaltung unseres Rechenzentrums bereits 2006 ein großer Erfolg war, freue ich mich, dass es in diesem Jahr zu einer Wiederholung kommt. Unter dem Motto "Web 2.0 - die Zukunft der Webtechnologien" greift das RRZE wieder ein hochaktuelles Thema auf: die Veränderung der Internetnutzung hin zu einem Mitmach-Web und die wirtschaftlichen, sozialen und tech-nologischen Konsequenzen, die sich aus dieser Entwicklung ergeben.

Dieses hochaktuelle Thema in einer schnelllebigen Zeit der technologischen Veränderungen greifen Sie auf an einem Ort mit langer Tradition. Die FAU wird in diesem Jahr 265 Jahre alt und hat demnach schon viele Kommunikationstechniken kommen und einige auch wieder gehen sehen. Erlauben Sie mir einige Sätze zu diesem Standort: Die Friedrich-Alexander-Universität mit ihren Hauptstandorten in Erlangen und Nürnberg umfasst fünf Fakultäten mit 22 Departments und 265 Lehrstühlen. Enge Kooperationen mit Fachhochschulen und Universitäten sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen in der Region haben zu mehreren "Außenstellen" der Universität im nordbayerischen Raum geführt. Die Friedrich-Alexander-Universität trägt mit 661 Promotionsabschlüssen und 35 Habilitationen im Jahre 2007 und ca. 90 Mio. Drittmitteleinnahmen (2006) maßgeblich zum Wissenschaftsbetrieb in Bayern bei. Unsere Universität ist mit ihren gut 26.000 Studierenden nicht nur die zweitgrößte Universität des Freistaats, sondern mit insgesamt mehr als 12.000 Beschäftigten (incl. Universitätsklinikum) auch der zweitgrößte Arbeitgeber in der Metropolregion Nürnberg. Das über Jahrzehnte gewachsene Fächerangebot der Universität Erlangen-Nürnberg ermöglicht exzellente Forschung über die Fakultätsgrenzen hinweg. Mit der Verschränkung von klassisch-humanistischer Bildung und Spitzenforschung auch auf den Gebieten Technologie, Naturwissenschaft und Medizin will die Friedrich-Alexander-Universität der Aufgabe gerecht werden, dem Fortschritt mit Umsicht und Nachhaltigkeit zu begegnen.

Nachhaltigkeit - ein Stichwort, das zu diskutieren sich die auch Veranstalter des Erlanger Webkongresses 2008 zum Ziel gesetzt haben. Nachhaltig sollen Webangebote sein, trotz oder gerade wegen zunehmender Aktivität und Selbstbestimmung der Nutzer und abnehmender Kontrollmöglichkeit durch die Dienstleister und Anbieter von Webangeboten. Barrierefreiheit ist ein weiteres Stichwort und hochaktuelles Ziel dieser Veranstaltung. Auch wenn sich unsere Hochschule zunehmend den Web 2.0-Technologien öffnet, wollen die Internetseiten der Friedrich-Alexander-Universität von Menschen mit körperlichen Einschränkungen und geräteunabhängig genutzt werden. Barrierefreiheit und Web 2.0 zu vereinbaren ist ein gewichtiges Anliegen der Hochschule bei allen Internetaktivitäten.

Ich freue mich, dass wir mit dem Webteam unseres Rechenzentrums einen kompetenten Partner und Dienstleister in Sachen Webtechnologien in unseren Reihen haben. Über 400 betreute Internetauftritte der Universität, diverse Web 2.0-Angebote und die Ehrung durch die beiden wichtigsten deutschen Preise für barrierefreies Internet sprechen für sich. Das Regionale Rechenzentrum Erlangen gehört zu den unentbehrlichen zentralen Einrichtung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Erfreulich ist auch, dass sich das RRZE nicht nur als IT-Dienstleister, sondern auch durch eigene erfolgreiche Forschungsprojekte und Veranstaltungen - wie beispielsweise diesen Webkongress Erlangen 2008 - einen Namen macht.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei den Organisatoren, Sponsoren und Unterstützern dieses Kongresses bedanken, insbesondere bei Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, bei Staatsminister Dr. Thomas Goppel, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie bei Staatsminister Joachim Herrmann, Bayerisches Staatsministerium des Innern.

Ich wünsche dem Kongress einen spannenden und erfolgreichen Verlauf und hoffe, dass aus der Wiederholung künftig eine Veranstaltungsreihe wird..

Prof. Johanna Haberer
Vizepräsidentin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg