Grußwort von Dr. Thomas Goppel

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Foto Dr. Thomas Goppel

Foto von Dr. Thomas Goppel, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer mehr Menschen nutzen die neuen Informationstechniken: Mittlerweile verfügen schon mehr als zwei Drittel der bayerischen Haushalte über einen Internetzugang. Für die jüngere Generation ist es heute selbstverständlich, die sich ständig erweiternden Angebote im WWW zu nutzen. In den letzten zwei Jahren hat sich dort unter dem Begriff Web 2.0 geradezu explosionsartig eine Vielfalt an neuen Technologien etabliert, die wiederum zu neuen Formen der Kommunikation und Interaktion geführt haben. Der Internetnutzer wird vom Zuschauer zum Mitmacher: Im Web 2.0 wird "geblogt", kommentiert und bewertet; es werden selbstproduzierte Inhalte von Texten über Fotos bis zu Videos bereitgestellt; in sozialen Netzwerken werden Kontakte geknüpft und gepflegt.

Das Regionale RechenZentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg greift diese Entwicklung auf und widmet seinen Webkongress 2008 dem Web 2.0 und der Zukunft der Webtechnologien. In dem breiten Programmangebot finden sich Vorträge zu technischen Neuerungen ebenso wie zu gestalterischen und sozialen Aspekten des Themas. Besonders erfreulich finde ich dabei, dass das Thema Barrierefreiheit wieder intensiv behandelt wird. Denn je größer die Bedeutung der modernen Medien für die Teilnahme am öffentlichen Leben wird, desto wichtiger wird es auch, auf einen barrierefreien Zugang zu diesen Angeboten zu achten und die dafür geeignete Technologie zu nutzen. Mit dieser regelmäßigen Veranstaltungsreihe übernimmt das Regionale RechenZentrum Erlangen eine wichtige Funktion in der Stärkung von IT-Kompetenzen bei Universitäten und Hochschulen, die unsere große Anerkennung verdient.

Bei aller Euphorie ob der Vielfalt des Web 2.0 sollte man aber auch nicht den Wert der direkten Kommunikation in Form von Vorträgen, Gesprächen und Diskussionen unterschätzen. Deshalb wünsche ich dem Kongress in Erlangen großen Erfolg, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele spannende und neue Erkenntnisse.

München, im Juli 2008

Dr. Thomas Goppel,
Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst